Zurück zum Start Gerichtssuche

Gerichtssuche - Döbeln, Stadt

Sie filtern nun nach dem zugehörigem Ort:

Döbeln, Stadt

In der schriftsässigen Stadt Döbeln im Territorium des Amts Leisnig lag die Gerichtsbarkeit in den Händen des Rats. Durch kurfürstliche Verpfändung übte der Döbelner Stadtrat seit 1423 die Ober- und Erbgerichtsbarkeit aus. Am 3. März 1833 wurde ein gesondertes Stadtgericht eröffnet, das bis Ende 1851 existierte.
Folgende Orte unterstanden, zumindest zeitweise, ganz oder zum Teil der Erbgerichtsbarkeit der Stadt: Döbeln, Greußnig (Vorwerk), Großbauchlitz, Hermsdorf (bei Döbeln), Kleinbauchlitz, Knobelsdorf (bei Döbeln), Mannsdorf (Vorwerk bei Döbeln), Masten, Miera, Neudörfchen (bei Leisnig), Neugreußnig, Neumannsdorf, Prösen, Prüfern, Rudelsdorf, Sörmitz, Staupitz (bei Döbeln) und Zschackwitz.

Nach Abtretung an den Staat ging die städtische Gerichtsbarkeit auf das am 7. Januar 1852 gegründete Königliche Gericht Döbeln über.

Es sind 170 Gerichtsbücher für den Zeitraum von 1568 bis 1854 überliefert. Die Überlieferung der Gerichtsbücher der Stadt Döbeln ist sehr differenziert. Es existieren u. a.: Gerichtshandels-, Konsens-, Erbsonderungs-, Lehn-, Verzichts-, Vormundschafts- und Testamentsbücher.

Korrespondierende Bestände:
20010 Amt Leisnig
20603 Stadt Döbeln