Das Rittergut besaß die Gerichtsbarkeit über Güter in Beilstein, Börnersdorf, Breitenau (bei Lauenstein), Dittersdorf (bei Glashütte), Fürstenau, Fürstenwalde, Gottgetreu, Hennersbach, Kratzhammer, Lichtenberg (bei Liebstadt), Liebenau (bei Lauenstein), Löwenhain (bei Altenberg), Müglitz, Neudörfel (bei Glashütte), Neugeising, Oberlöwenhain, Oelsengrund, Rückenhain, Rudolphsdorf, Schmiedeberg, Unterlöwenhain, Walddörfchen, Zinnwald (bei Altenberg) sowie über die Stadt Lauenstein, die zwar ein eigenes Gericht hatte, dessen Urteile aber der Bestätigung durch den Patrimonialherrn bedurften.
Mit der Verstaatlichung der Justiz in Sachsen ging die Gerichtsbarkeit des Ritterguts am 1. Juli 1853 an das Königliche Gericht Lauenstein.
Es sind 81 Gerichtsbücher für den Zeitraum von 1570 bis 1848 überliefert.
Korrespondierende Bestände:
10349 Grundherrschaft Lauenstein
12851 Stadt Lauenstein